Rolle oben
Chronik - Artikel mit Zusatzinformationen
 
Unsere Gera Chronik bietet neben den Artikeln über die Stadt Gera auch zeitrelevantes Zeitgeschehen und Begriffserklärungen. Alle Artikel denen eine Zusatzinformationen anhängt, können hier in chronologischer Reihenfolge eingesehen werden.
 
S1 (Suchbegriff 1) Suchmethode S2 (Suchbegriff 2)
Artikel pro SeiteArtikel ab JahrArtikelSeiten blättern
1 bis 10 von 431 < zurück weiter >

200 Wie die Thüringer entstanden
m 2. oder 3. Jahrhundert n. Chr. wanderten Angeln und Warnen von Norden in das Siedlungsgebiet der Hermunduren ein. Die Stämme bildeten den Stammesverband der Thüringer. Noch um 800 wird das von den fränkischen Besatzern aufgezeichnete Gesetzeswerk der Thüringer als "Lex Angliorum et Werinorum hoc est Thuringorum" bezeichnet.
Zusatzinformationen
270 Siedlungen und die Völkerwanderung
ie späteren Thüringer und Geraer waren aus den Germanen entstanden und diese siedelten während der schon gut 200 Jahre vor Christi Geburt einsetztenden Völkerwanderung auch in der Gegend in der Gera, Weimar und Erfurt entstehen sollten.
Zusatzinformationen
700 Entstehung des Geraer Siedlungsnetzes
n der Zeit des 7. und 8. Jahrhunderts nahm der westslawische Stamm der Sorben das Elster- Saale- Gebiet in Besitz. Mit der Entstehung des deutschen Staates begann 928 / 929 die Expansion nach Osten. In deren Verlauf wurden dann fast alle slawischen Stämme militärisch geschlagen. In Gera selbst vollzog sich die Besiedelung durch die Franken relativ friedlich, da sie die Slawen nicht überwältigen und unterdrücken wollten, sondern sich für ihre Missionierung zum christlichen Glauben einsetzten. Daraufhin überzogen deutsche Herren das Land östlich der Saale mit Burgwarden wie zum Beispiel Weida, Ronneburg und Osterstein. Burgwarden waren befestigte Höhensiedlungen mit Wall und Graben, die meist ein politisches Zentrum darstellten. Doch sie wurden nicht überall gebaut. Gunstfaktoren für den Burgwardenbau waren immer das Vorhandensein eines Bauernhofes und von fruchtbarem Boden sowie die Nähe zu Gewässern wie die Elster oder der Gessenbach. Es entstanden allerdings nicht nur Burgwarden, sondern auch Rittergüter, welche von den gleichen Faktoren begünstigt wurden. Diese überwogen jedoch im ländlichen Raum Geras. Beispiele für Rittergüter wurden Zwötzen, Liebschwitz, Ernsee, Frankenthal und Kauern. Die Entscheidung in der Landbesiedlung hatte der sogenannte Lokator. Dieser teilte den Bauern das Land zu. Einzelne Höfe wurden längs der Straße oder eines Baches aneinandergereiht. Felder schlossen sich in breiten Streifen an Wohngebäude und Stallungen an. Einen über die ganze Flur verstreuten Besitz gab es nicht. So erhielten die Siedlungen in den Ostgebieten die charakteristische Form des kilometerlangen Straßendorfes. Derartige Dörfer, die auch Reihendörfer genannt wurden, waren typische deutsche Dörfer und befanden sich hauptsächlich an Handelswegen.
Zusatzinformationen
725 Bonifatius in Thüringen
hüringen ist wesentlich älter als die Stadt Gera, über die wir in der Chronik berichten wollen. Auch schon gut 400 Jahre vor den meisten Stadtgründungen wurde das Land vielfältig bereist.
Zusatzinformationen
951 Die zweite Hochzeit Otto I.
tto I., der Große war zuvor mit Edgitha (910-1946) verheiratet, welche noch jung an Jahren unerwartet verstarb. Nach dem Tod von Lothar I im Jahr 950, dem König von Italien, erreichte ihn ein Hilferuf von dessen Witwe, welche gefangen gehalten wurde. Er befreite Adelheid von Burgund aus ihrer misslichen Lage und heiratete sie im Jahr 951. Otto I., geboren 912 verstarb im Jahr 973. Adelheid von Burgund, geboren um 930/931 verstarb hoch betagt im Jahr 999. 
Zusatzinformationen
980 Der spätere Kaiser Otto III. kommt zur Welt
n diesem Jahr, Historiker gehen von Juni oder Juli aus, erblickte Otto III. das Licht der Welt. Er verschenkte an seine Schwester, einer Äbtissin, das Land, auf dem Gera errichtet wurde. Als er 1002 verstarb, war er erst 21 Jahre alt.
Zusatzinformationen
31.03.995 Ersterwähnung des Namens Gera als Geraha
n einer Schenkungsurkunde des Königs Otto III,  welcher der Kirche zu Zeitz das Land Ponzouua (im heutigen Kreis Zeitz) mit Crossen übereignet, wird im Zusammenhang mit einer angefügten Grenzbeschreibung erstmals der Name Gera erwähnt.  Nach neuesten Untersuchungen wurde ermittelt, dass dieser Zusatz mit großer Wahrscheinlichkeit der königlichen Kanzlei zuzuordnen ist und damit zeitgleich mit der Ausstellung der Urkunde erfolgte. Somit kann die Urkunde aus dem Jahr 995 nach Christus als erste sicher datierbare Erwähnung des Namens Gera angesehen werden.
Zusatzinformationen
Bilder aus unserer Galerie
3 Bilder gefunden - zur Bildergalerie
26.04.999 Schenkungsurkunde
aiser Otto III schenkt seiner Schwester Adelheid, der Äbtissin des Stifts Quedlinburg, das Land Gera mit allem Zubehör  zur freien Verfügung. Das Gebiet ist rechts der Elster  zu lokalisieren und entspricht in etwa der heutigen Ausdehnung von Gera auf dieser Seite der Elster, einschließlich einiger Dörfer im Osten und Norden der Stadt.
Die lateinisch und die deutsche Version, sowie weitere Details erhalten Sie in den Zusatzinformationen.
Zusatzinformationen
Bilder aus unserer Galerie
3 Bilder gefunden - zur Bildergalerie
16.12.999 Adelheid von Burgund verstorben
delheid von Burgund (931-999) war römisch-deutsche Kaiserin von 962-999 und Königin 951-999, Heilige und eine der bedeutendsten Frauengestalten ihrer Zeit und des gesamten 10. Jahrhunderts. Sie war die Großmutter von Otto III., dem Gründer Geras und die Gemahlin von Otto I. Sie verstarb nur 3 Jahre vor ihrem Enkel Otto III., welcher nur 21 Jahre alt wurde, in Selz im Elsass.
Zusatzinformationen
23.01.1002 Der Gründer Geras verstarb jung
tto III., der Deutsche Kaiser, welcher 995 seiner Schwester Adelheid per Urkunde den Landstrich verschenkte auf dem Gera entstehen sollte, verstarb im Alter von nur 21 Jahren im italienischen Paterno vermutlich an Malaria. Darauf hin brach die kaiserliche Macht über Polen und Ungarn zusammen. Sein Nachfolger Heinrich II. versuchte den danach eintretenden Machtverfall aufzuhalten, was ihm aber nicht gelang. Mit Otto III. und seinem Tod ging das ottonische Reich zugrunde. Erst 1014, nach der Kaiserkrönung Heinrichs II. konnte er die 1002 zerbrochene Macht wieder aufrichten und die byzantinische Expansion aus Süsitalien zu stoppen.
Zusatzinformationen

Seiten blättern
< zurück weiter > 
Rolle unten
Tintenglas mit Feder
 
 
02.05.2012
125 neue Artikel
Sie wollen regelmäßig über Neuigkeiten informiert werden?