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1841 Friedrich Eugen Köhler geboren
er Untermhäuser Friedrich Eugen Köhler war ein Geraer Naturfreund, welcher um die Jahrhundertwende die sogenannten "Wanderbilder" des begnadeten Zeichners Ernst Haeckel heraus brachte. Er war wohl der erste Verleger und Druckereibesitzer der Stadt Gera, welcher Reisebilder aus Indonesien und Ceylon veröffentlichte. Er trug damit sehr zur Volksbildung bei. Köhler verstarb 1921 in Gera.
01.04.1914 Gründung einer Druckerei
m 1. April vor 1914 wurde der Graphische Betrieb Gebrüder Frank gegründet. Begonnen hatte die Firma kurz vor dem Ersten Weltkrieg als Klischee-Anstalt, als Zuliefererbetrieb für die hiesigen Druckereien. Produkte der Firma waren die sogenannten Klischees ? metallene, geätzte Druckstöcke, die in den Druckereien zur Herstellung von Bildern und Illustrationen verwendet wurden. Die Firma besaß damit in Ostthüringen praktisch eine Monopolstellung und noch in der Neuzeit des 21. Jahrhunderts wurde von einer Empfehlung erzählt, die der Firmengründer Karl Frank seinen Nachfolgern mit auf den Weg gab: "Jungs, fangt nie an zu drucken. Jetzt sind alle Druckereien unsere Kunden, dann unsere Konkurrenten." Unter den veränderten wirtschaftlichen Bedingungen in der DDR kam es ab 1959 doch zum Einstieg in das Druckereigeschäft ? nicht leichtfertig und damit auch mit Erfolg. Gedruckt wurde in Gera bereits seit dem Anfang des 17. Jahrhunderts. Der aus Frankfurt am Main stammende Martin Spieß eröffnete eine erste Buchdruckerei in der Stadt. Das älteste erhaltene Buch aus seiner Werkstatt trägt die Jahreszahl 1607. Mehr als zwei Jahrhunderte blieb die Druckerei unter wechselnden Besitzern die einzige Druckerei in Gera. Anfang des 19. Jahrhunderts begann der Siegeszug des Steindrucks, der Lithografie. Das Verfahren erlaubte die Herstellung von Ansichten, Porträts, Vordrucken und Werbematerial in höherer Auflage und damit wesentlich preiswerter, als das bisher mit Kupferstichen oder Radierungen der Fall war. Geras erste Steindruckerei, die "Lithographische Anstalt", wurde 1824 gegründet, weitere folgten ab den 1850er Jahren. Die Chromolithografie, ein aufwendiger, in mehreren Druckvorgängen hergestellter Farbdruck, fand nach 1880 als Buchillustration weiteste Verbreitung. Auch Geraer Firmen, allen voran Verlag und Steindruckerei von Fr. Eugen Köhler, setzten sich mit opulent illustrierten Büchern ein unvergängliches Denkmal.

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Tintenglas mit Feder
 
 
18.01.2015
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