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1637 Das Rittergut in Frankenthal
as Rittergut Frankenthal, westlich von Gera gelegen, war seit dem Jahre 1637 an die Landesherrschaft gefallen. Seit dem Übergang an die Familie von Meußbach im Jahre 1661 wechselten die Eigentümer häufig. Seit dem Jahr 1672 an die Herren von Ende, ab 1679 an die Herren Lencke, dann die Herren von Feilitzsch, seit 1694 an Limmer, seit 1696 an Engelschall, seit 1709 an von Grießheim, seit 1712 an von Maltitz, seit 1717 an von Helldorf, seit 1738 an Tuch, seit 1775 an von Freiesleben und Dathe gemeinsam, seit 1796 an Bartsch, seit 1803 an Michaelis, seit 1855 an Winter. Das Rittergut Frankenthal war nur ein kleines Gut, das lediglich über einen Teil des Ortes Frankenthal die Erbgerichtsbarkeit besaß. Diese Patrimonialgerichtsbarkeit wurde mit Wirkung vom 1. Januar 1855 aufgehoben. Die wenigen Akten, die den Bestand ausmachen, stammen vom Patrimonialgericht Frankenthal. Die seit 1649 vorliegenden Lehn- und Handelbücher des Patrimonialgerichts sind vom Justizamt Gera bis 1862 fortgeführt worden. Sie wurden infolgedessen in den Bestand Reußisches Amtsgericht Gera eingeordnet. (Quelle:Thüringisches Staatsarchiv Greiz, Bestand: Patrimonialgericht Frankenthal)
1678 Die Geraer Zünfte
chon im Mittelalter lebte die Stadt Gera vom Handwerk. Vorherrschend waren über viele Jahrhunderte die Textilindustrie und die Maschinenherstellung. Aber auch andere Gewerke waren in Gera vertreten und organisierten sich in Zünften. In diesem Jahr wurde die Zunft der Barbiere in Gera gegründet. (Barbier (von frz. barbe [ba?b], "Bart") ist ein Handwerksberuf. Im Mittelalter und in der beginnenden Neuzeit wurden im Bereich der Körperpflege, Wundheilung und Krankenpflege tätige Personen wie Bartscherer, Badeknechte und Krankenpfleger als Barbiere oder Balbierer[1] bezeichnet. Zusammen mit dem Bader versorgte der Barbier die vorwiegend männlichen Klienten, indem er deren Haare und Bärte pflegte. Aufgabe der Barbiere war es auch, Zähne zu ziehen, zur Ader zu lassen, Klistiere zu verabreichen und ähnliche Behandlungen zu geben.)
1724 Ein neuer Erbe im Gasthof Weißig
er Gasthof in Weißig gehörte zu den 7 Erbschenken der Herrschaft Gera und ging 1649 in den Besitz der Familien Limmer und deren Nachkommen namens Cramer über. 1724 erbte Johanna Rosina Bartsch, eine Schwester des ehemaligen Lehnsherrn Johann Wilhelm Cramer, den Gasthof. Ihr Ehemann Johann Thomas Bartsch war ein Urenkel von Dr. Christoph Limmer (1614-1685) und hochfürstlicher Sachsen-Weißenfelsischer Geheimsekretär und später Kammerkommerzialrat. Der Sohn beider wurde in den Jahren 1797-1815 letzter Lehnsherr im Unterteil Zeulsdorf.
23.02.1750 Johann Wilhelm Bartsch geboren
er spätere Mathematikprofessor wurde in Leipzig geboren und lehrte die naturwissenschaftlichen Fächer am Geraer Gymnasium Rutheneum, welches 1608 von Heinrich Reuß "Posthumus" jüngere Linie in der Innenstadt gegründet wurde. Neben der Mathematik wurde der Universalgelehrte auch als Physiker und Astronom bekannt. Später war er Landschaftsdirektor in Gera und verstarb hier auch am 16. September 1828.
1761 Ein neuer Besitzer der Erbschenke in Weißig
rau Rosina Bartsch, welche den Gasthof 1724 geerbt hatte, verkauft ihn 1761 an Hans Georg Kirmße, welcher vorher das Rittergut in Pölzig gepachtet hatte. Der Kaufpreis betrug 4000 Gülden Meißnisch, wovon 1000 Gülden in Louis d´or und 3000 Gülden in Currentmünze zu zahlen waren. (2 Gulden waren 120 Kreuzer oder 1 Taler, oder später 3 Mark) Die Erbschenke war zu dieser Zeit an Johann Gottlieb Vogel aus Jena verpachtet, welcher dann 1762 die Gemeinde Weißig wegen rückständiger Durchmarsch- und Einquartierungskosten verklagt hatte und dann die Pacht aufgab. Während dieser Zeit wurde die Geraer Landbevölkerung infolge das Siebenjährigen Krieges (1756-1763) mit umfangreichen Einquartierungen und dem Requirieren von Getreide und Lebensmitteln von den durchziehenden Einheiten der Kriegsgegner stark belastet und geschädigt.
1796 Das Rittergut in Frankenthal
as Rittergut Frankenthal, westlich von Gera gelegen, war seit dem Jahre 1637 an die Landesherrschaft gefallen. Seit dem Übergang an die Familie von Meußbach im Jahre 1661 wechselten die Eigentümer häufig. Seit dem Jahr 1672 an die Herren von Ende, ab 1679 an die Herren Lencke, dann die Herren von Feilitzsch und seit dem Jahre 1796 an die Herren Bartsch. Das Rittergut Frankenthal war nur ein kleines Gut, das lediglich über einen Teil des Ortes Frankenthal die Erbgerichtsbarkeit besaß. Diese Patrimonialgerichtsbarkeit wurde mit Wirkung vom 1. Januar 1855 aufgehoben. Die wenigen Akten, die den Bestand ausmachen, stammen vom Patrimonialgericht Frankenthal. Die seit 1649 vorliegenden Lehn- und Handelbücher des Patrimonialgerichts sind vom Justizamt Gera bis 1862 fortgeführt worden. Sie wurden infolgedessen in den Bestand Reußisches Amtsgericht Gera eingeordnet. (Quelle: Thüringisches Staatsarchiv Greiz)
15.07.1815 War die Bettelburg wirklich ein Armenhaus?
m Jahr 1732 erbaute der Geraer Kaufmann Justus Amadeus Ebeling auf dem Grundstück einer ehemaligen Pottaschesiederei in der Mühlengasse Ecke Brückenstraße (später an der Reichstraße gelegen) ein Gebäude, welches zunächst ab 1735 als Textildruckerei Verwendung fand. Am 15. Juli 1815 kaufte der Schwiegersohn Ebelings, der spätere Landschaftsdirektor Johann Wilhelm Bartsch das Gebäude zurück, welches zwischenzeitlich veräußert worden war. Nach Bartschs Tod im Jahr 1828 fielen dann der größte Teil seines Nachlasses an die Allgemeine Landesschule in Gera und ein weiterer weit geringerer Teil an die Armenfreischule. In dieser Zeit war es wohl auch, in der das Gebäude den Namen "Bettelbug" erhielt. Es soll zwar im Zuge der Streitigkeiten um die Veräußerung des Anwesens zu dem Verschlag gekommen sein, arme und bedürftige Geraer Einwohner dort einziehen zu lassen, neun Familien in neuen Zimmern, aber passiert sein dürfte das wohl nie. Auch die These den Geraer Chronisten Ferdinand Hahn, wonach Bartsch der Schule das Gebäude verschenkt hatte um es als Armenhaus zu verwenden, konnte nie wirklich bewiesen werden.
24.12.1829 Bericht an den Fürsten
er in Gera hoch angesehene Unternehmer Ernst Weber schickte am Heiligen Abend des Jahres 1829 an den zu dieser Zeit Mitregenten der Herrschaft Gera Fürst Heinrich LXXII. Ebersdorf Reuß, einen von ihm verfassten Bericht. Unter dem Titel "Einige Bemerkungen über den Einfluß der auf dem sonst Bartschischen Grundstücke anzulegenden Gerbereien auf die unterhalb gelegene Werbersche Fabrik". Es dürfte sich um eine Beschwerde gehandelt haben.
01.01.1975 Die DDR im Jahr 1975
as Ende des Krieges in Vietnam beschäftigte in diesem Jahr die Regierung der DDR. Erich Honecker traf erstmals den neuen Bundeskanzler Helmut Schmidt. Und der 30. Jahrestag der Befreiung von der Nazi-Diktatur wurde gefeiert.
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18.01.2015
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