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05.07.1913 Adolf Buchholz geboren
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Im März 1934 kam es zur Verhaftung und im September 1934 folgte die Verurteilung zu 30 Monaten Zuchthaus. In den Jahren von 1934 bis 1936 saß er in Luckau in Haft. Im Juni 1937 emigrierte er in die CSR und wurde aktiv bei der Bildung der FDJ in der CSR. Im November 1938 floh er nach Großbritannien und wurde Sekretär für Flüchtlingsfragen bei der britischen Jugendorganisation. Von Juli bis August 1940 war er auf der Isle of Man interniert, bis 1941 Vorsitzender der FDJ in Großbritannien und Mitglied der KPD-Leitung in Großbritannien. Dann arbeitete er wieder als Modellformer und Versuchstechniker in London. In den letzten beiden Kriegsjahren 1944/45 war er im verdeckten Auftrag der GRU (über  Erich Henschke) zur Anwerbung durch den US-Geheimdienst OSS tätig und war in Ausbildung und im Einsatz als OSS-Fallschirmagent (»Dolf«) in Deutschland tätig. Dann folgte ein Einsatz in Berlin, wo er von der Roten Armee an die amerikanischen Militärbehörden überstellt wurde. Anschließend kam es zur Rückkehr nach Großbritannien. Im September 1946 dann die Rückkehr nach Deutschland und ab 1946 war er Mitglied der SED und der FDJ. Zwischen Februar und Oktober 1947 war er als Chefredakteur der "Jungen Welt" tätig, in den Jahren von 1947 bis 1949 Journalist im SNB (Sowjetisches Nachrichtenbüro), von 1949 bis 1951 Personalleiter. in der HV Metallurgie der DWK bzw. des Ministeriums für Schwerindustrie. Zeitweise war er auch als Sekretär der dortigen SED-BPO (Betriebsparteiorganisation) tätig und in den Jahren 1951 und 1952 war er Werkdirektor im EKO (Eisenhüttenkombinat Ost) Fürstenberg. Von 1952 bis 1960 war er Direktor des VEB Maxhütte Unterwellenborn, als Nachfolger von Rudolf Steinwand, ab dem Jahr 1952 Abgeordneter des Bezirkstages und Mitglied des Rats des Bezirkes Gera. Afolf Buchholz verstarb in Berlin.

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Tintenglas mit Feder
 
 
18.01.2015
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