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01.06.1924 Helmut Sakowski geboren
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Ab 1954 war er Mitglied der Arbeitsgemeinschaft junger Autoren des Bezirk Magdeburg, ab 1961 freischaffender Schriftsteller in Neustrelitz, zwischen 1961 und 1991 Mitglied der AdK (Akademie der Künste), ab 1961 des geschäftsführender Vorstand des SV (Schriftstellerverband) der DDR und ab 1969 auch von dessen Präsident. In den Jahren von 1963 bis 1973 war er Kandidat und ab 1973 Mitglied des ZK der SED. Im Jahr 1963 erhielt er den Lessing-Preis und in den Jahren 1964, 1968 und 1982 den Fritz-Reuter-Preis. Ab 1968 war er dann Vizepräsident des Kulturbundes, 1969 und 1981 erhielt er den Kunstpreis des FDGB, im Jahr 1969 den Literaturpreis des DFD (Demokratischer Frauenbund Deutschlands), 1969 den Goldener Lorbeer des Deutschen Fernsehfunks und den Nationalpreis der DDR erhielt er im 1959 (im Kollektiv), 1965, 1968 (im Kollektiv) und 1972 (im Kollektiv). In den Jahren von 1971 bis 1974 war er der Vizepräsident der AdK, von 1971 bis 1989 war er Mitglied der Kulturkommission beim Politbüro des ZK der SED und schrieb im offiziellen Auftrag des MfS (Ministerium für Staatssicherheit) "Das Leben eines Revolutionärs. Gustav Szinda erinnert sich" (Leipzig 1989). In den Jahren 1970 und 1974 erhielt er den VVO (Vaterländischen Verdienstorden), 1984 Ehrenspange zum VVO und 1989 den Orden Großer Stern der Völkerfreundschaft. Helmut Sakowski verstarb am 9. Dezember 2005 in Wesenberg (Mecklenburg). In seinen Erzählungen, Fernsehspielen und Theaterstücken reflektierte er Konflikte und Veränderungen im Landleben. (Quelle: Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“)

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Tintenglas mit Feder
 
 
18.01.2015
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