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08.1925 Die Weida-Konferenz
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Die Weida-Konferenz

Auf der Weida-Konferenz trafen sich im August 1925 okkulte Gruppen und Personen in Weida, um Aleister Crowley zum Chefmagus (auch Weltheiland) der deutschen okkulten Gruppen zu ernennen.
Anwesend waren unter anderem Mitglieder der Pansophischen Gesellschaft wie Heinrich Tränker, seine Frau Helene, Albin Grau, Eugen Grosche sowie Karl Germer, Lea Hirsing, Martha Küntzel, Norman Mudd und Aleister Crowley.
Auf der Konferenz legte Crowley seine Lehre (Thelema) dar. Doch stieß er auf Widerstand von vereinzelten Gruppen und Personen, die sich nicht nur gegen ihn richteten, sondern auch gegen seine Lehre, insbesondere seine Lehre der Sexualmagie. Schließlich einigte man sich auf das Bekenntnis:

    Der Lehrer der Welt, dessen Erscheinen für dieses Jahr verkündet war, den alle wahren Sucher und besonders diejenigen der Theosophischen Gesellschaft erwartet haben, ist zur bestimmten Zeit in der Person des Meisters To Mega Therion (Crowley) erschienen.
    Wir Unterzeichneten haben mit eigenen Augen gesehen und mit eigenen Ohren gehört und wir wissen, ohne Lügen gewiss, dass er in Wahrheit der Überbringer des Wortes ist, nach dem die Seele der Menschheit dürstet.

Noch im gleichen Jahr zogen sich die Tränkers von diesem Bekenntnis zurück, Norman Mudd folgte 1927 und Lea Hirsing 1928.
Im Verlauf der Konferenz spaltete sich die Pansophische Gesellschaft, wodurch unter anderem 1928 die Fraternitas Saturni hervorging. Sie wurde von Eugen Grosche geleitet und stützt sich noch heute auf die Lehre von Crowley.

(Quelle Wikipedia)

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18.01.2015
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