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Und so saßen am 1. März 1990 diese vier Protagonisten im Dienstzimmer des Geraer BV-Chefs Michael Trostorff und Roland Geipel und Michael Beleites hatten nun die aufgefundenen Bestandteile ihrer Akten vor sich liegen. Michael Trostorff und Norbert Kobus saßen auf der anderen Seite des Tisches, waren ebenso aufgeregt wie die zwei ihnen gegenüber und beobachteten die ungewohnte Situation recht argwöhnisch vor allem die erstaunten Gesichter. Und genau die konnten die Leser der Akten auch bestätigen, denn für nahezu alle Behinderungen und Ungerechtigkeiten, die ihnen in den vergangenen Jahren widerfahren waren, fanden sich in den vorgelegten Akten minutiöse "Maßnahmepläne".Aber auch die Rolle der Stasi-Spitzel und der Stasi-Agenten wurde trotz aller Decknamen schnell durchsichtig und damit differenziert beurteilbar. Es gab also "arme Schweine" und auch "üble Schweine" unter den Inoffizellen Mitarbeitern (IM) und der einzige IM, der sowohl in der OPK "Freiraum" als auch im OV "Entomologe" vorkam, war auch nun in unmittelbarer Nähe. Denn der IM "Eberhard" saß von Anfang an mit im "repräsentativen" Geraer Bürgerkomitee - erst als Vertreter des DA (Demokratischer Aufbruch) und dann als Vertreter von ai (amnesty international). Er war allerdings nur einer von insgesamt 7 IM´s unter den 25 Mitgliedern des Geraer Bürgerkomitees. Überarbeitet für die Gera-Chronik vom Autor Mike Strunkowski im Februar 2010 |
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