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11.02.1916 Heinrich Laber erregte in Berlin Aufmerksamkeit
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Die "Neue Preußische Zeitung" schrieb einen Tag nach dem Konzertauftritt der Geraer Hofkapelle am 12. Februar 1916 folgenden Artikel.

"Wie einstmals die verhältnismäßig kleine Schar der Meininger Hofkapelle durch ihre Gastspielreisen und ihre außerordentlichen Leistungen das weite Interesse auf sich zog, so sucht nun auch die Geraer Hofkapelle scheinbar ein größeres Feld künstlerischer Betätigung, wie es in der kleinen Residenzstadt möglich ist. Nachdem die ungefähr 60 Mann zählende Hofkapelle vor kurzem in Leipzig ein Konzert zum Besten des Bulgarischen Roten Kreuzes veranstaltet hat, ist sie nun zu dem selben Zweck in die Reichshauptstadt gekommen und hat gestern im großen Saal der Philharmonie mit allen Ehren die Feuerprobe bestanden. An der Spitze der trefflichen Künstlerschar steht der hier nicht mehr unbekannte Hofkapellmeister Heinrich Laber, der mit hervorragenden Dirigenteneigenschaften begabt ist. Mit eleganten, ruhigen Bewegungen, Temperament und ungewöhnlicher Sicherheit waltet er seines Amtes und weiß bald den ,Kontakt’ zwischen Orchester und Publikum herzustellen."

Mike Strunkowski für die Gera-Chronik im März 08

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18.01.2015
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